Scientology und politischer Extremismus

Posted on November 2, 2010 by

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Dianetik ist die Wissenschaft und Scientology ist die dazu entwickelte Technologie, die zur praktischen Anwendung und als Mittel zur Verbreitung entwickelt wurde. Der Mann, der dies alles entwickelt hat, war L. Ron Hubbard. Er folgte Skinner, in dem er sagte, dass durch die Lehre eines spezifischen Prozesses (die Technologie) ein festes Ziel (Leistung oder Macht) erreicht wird. Die Frage, wer das Ziel wählt und wer die Macht ausübt, hatte hierbei von Anfang an eine große Bedeutung. Diejenigen, die sich Scientology zu nutzen machen, sind nicht auf einer geringfügigen Beteilung an der Macht aus, sie möchten eine vollständige und ausschließliche planetarische Weltherrschaft.

Der Fokus auf Deutschland in diesem Artikel ist gewollt. Wenn irgendeine Nation in der heutigen Welt die Gefahren einer totalitären Diktatur versteht, dann ist das Deutschland. Ursula Caberta aus Hamburg, die international als eine der weltweit schärftsten Scientology – Kritikerin bekannt ist, hat im Jahr 1994 Scientology als eine “totalitäre Organisation beschrieben , die alles steuern will, eine Diktatur.” Zwei Jahre später, in einem Interview mit der New York Times bestätigte Caberta ihre Sicht von Scientology als “politische Bewegung”, deren “Ziel es ist, die Welt zu erobern.” Es zeigen sich Parallelen zwischen Scientology und Faschismus, sie sagt hierzu: “In Deutschland haben wir schon schlechte Erfahrungen gemacht mit Menschen, die die Welt regieren wollten.”

Wenn eine Deutsche zu deren Arbeit es gehört die Machenschaften Scientologys zu untersuchen den Rest der Welt vor dieser großen Gefahr warnt, sollte der Rest der Welt dies zur Kenntnis nehmen. Die deutsche Regierung warnt ebenfalls, dass Scientology seine Mitglieder ausbeutet und dass diese Organisation eine potentielle Gefahr für die Gesellschaft ist. Scientologys Ziel ist es auch das deutsche Wirtschaftssystem zu unterwandern und hat hierzu Fortschritte beim Manager – Training, sowie im Imobiliengeschäft gemacht.

http://home.snafu.de/tilman/krasel/germany/stat.html

http://home.snafu.de/tilman/krasel/germany/quotes.html

Scientology und politischer Extremismus

Scientology besteht in Deutschland seit mehr als vierzig Jahren, die erste Filiale wurde 1969 in München eröffnet. Scientology ist eine Organisation, die die parlamentarische Demokratie ablehnt und seine eigenen internen Prozesse favorisiert. Es ist sehr wahrscheinlich, dass hier eine Bestrebung besteht einen demokratische aufgebauten Staat zu unterwandern. An der Oberfläche fördert Scientology Frieden, Demokratie, freie und geheime Wahlen sowie Menschenrechte, aber dies dient nur der Verneblung und Täuschung. Das Verhalten der eigenen Mitglieder gegenüber – ihre Indoktrination und die disziplinären Maßnahmen – sind sehr undemokratisch. Scientologys internes Rechtssystem ist ein Hohn und die RPF – Bestrafungslager sind nichts besseres als private Gefängnisse.

Die Sekte gibt an 30000 Mitglieder in Deutschland zu haben. Die offizielle ermittelte Zahl ist weniger als 5000. Schaut man sich die Zahl der Mitglieder im Verhältnis der Gesamtbevölkerung von 82 Millionen an scheint die Zahl der Mitglieder sehr gering zu sein, aber wenn man sich die letzten 40 Jahre ansieht sind es mehrere hunderttausend Menschen, wenn wir die Familienangehörigen, Mitarbeiter in scientologisch geführten Unternehmen, sowie Kinder und junge Erwachsene die Applied Schoolastics besuchen und die scientologische anti – Psychiatrie Propanganda mit hinzuziehen. Diese Menschen sind trainiert. allein in Deutschland, an das überleben des Stärkeren zu glauben, definiert als „Clear“ oder „Neuer Mensch“, eine Elite die uns zum „geklärten Planeten“ führen will und zur Realisation eines globalen scientologischen Staates. Die innere Zahl scientologischer Aktivisten mag die Zahl von 5000 nicht übersteigen aber sie sind sehr engagiert Scientology am Laufen zu halten „Keep Scientology Working“ (KSW) bei der Ausübung der „Tech“ genauso, wie es von Hubbard festgelegt wurde.

Scientologys wirtschaftlichen „Erfolge“ werden seit 1990 aufgezeichnet. Sie sind immer noch ansehnlich trotz eines generellen Rückgangs. Scientology ist ein höchst profitabeles Wirtschaftsunternehmen: es hat wenig Fixkosten aber seine europäischen und amerikanischen Tätigkeiten erwirtschaften Milliarden an Einkommen, durch den Verkauf von Kursen und individuellen Spenden, welche die Millionen – Dollar – Grenze überschreiten. Das jährliche Einkommen wird auf 1,5 Milliarden Dollar geschätzt (das meiste steuerfrei, da Scientology in den USA als Religion anerkannt ist). Scientologys tieferen Grundsätze wurden lange geheim gehalten, aber durch Lecke im System sind sie ins Internet geraten.

Politik und Extremismus

In “Politischer Extremismus in der demokratischen Verfassung”, führt Uwe Backes sechs Merkmale auf. Sie definieren, was eine extremistische Bewegung ist: absolute Überzeugung, Dogmatismus, utopische Wahnvorstellungen, ein Freund-Feind-Stereotype, Verschwörungstheorien und Fanatismus. Scientology weist alle diese Eigenschaften auf. Einige von ihnen – die absolute Überzeugung, ein Freund-Feind-Komplex, utopische Wahnvorstellungen, Scientologys Überzeugung, dass die Psychiatrie eine Verschwörung ist – sind für jeden offensichtlich.

Aber Scientology geht weiter. Es versteht sich als eine gültige wissenschaftliche Technologie entwickelt von L. Ron Hubbard, der seine Erkenntnisse im Jahre 1950 in dem Buch “Dianetik, Die moderne Wissenschaft der geistigen Gesundheit” veröffentlichte. Dianetik ist immer noch das am meisten von seinen vielen veröffentlichten Büchern gelesene. Es stigmatisiert einen Teil der Psychotherapie, die er als einen Weg zur Heilung allen menschlichen Übels verkauft, aber in Wirklichkeit, werden die Menschen zu Sklaven. Zusätzlich zu dieser aufgeführten “Tech” sind in Dianetik verschiedene politische Ziele und die dazugehörigen Methoden formuliert, die nach Hubbard eine Reform und die Kontrolle der sozialen Ordnung ausführen und beginnen wird. Dianatik ist in der Tat ein revolutionäres Handbuch. Hubbard behauptet, dass seine geistige Umgestaltung Clears oder Super-Männer erschaffen wird und in einem größeren Maßstab, eine geklärte Gesellschaft ohne “Verbrecher, Verräter und Eiferer”; „eine ideale Gesellschaften“. (Dianetik New Era 1999, 513.) In der nur „Clears” eine Zukunft haben.

1 Nur die Scientology-Organisation und “Clears” oder “Neue Menschen” haben eine Überlebenschance (ein geklärter Planet).

2 Nur der Clear ist der einzig richtig denkende und geistig gesunde Mensch. Nur er kann Entscheidungen für die Gemeinschaft treffen (eine Clear-Eltite)

3 Nur „Clears“ haben das Recht zu existieren. “Vielleicht werden in ferner Zukunft nur dem Nichtabberierten die Bürgerrechte verliehen. Vielleicht ist das Ziel irgendwann in der Zukunft erreicht, wenn nur der Nichtabberierte die Staatsbürgerschaft erlangen und davon profitieren kann.“ (Hubbard, Dianetik, S. 486).”

Hubbard brachte seine Abneigung gegen die Demokratie in einem Policy Brief zum Ausdruck (HCO Policy Letter 2 November 1970, “The Theory of Scientology-Organisationen”) hier zitiert nach  dem Verwaltungsgericht Köln 20 K 1882/03 Urteil vom 11.11.2004 Seite 8 (http://www.ingo-heinemann.de/VG-Koeln-20K1882-03.htm):

„Eine völlig demokratische Ordnung ist in Dianetik und Scientology schlecht angeschrieben… Durch ein tatsächliches Experiment…hat man festgestellt, dass Menschengruppen, die aufgefordert werden, unter sich durch Nominierung und Abstimmung eine Führungsperson auszuwählen, routinemäßig nur jene auswählen, die sie umbringen würden. Sie wählen die von großen Taten Schwätzenden aus und ignorieren diejenigen, die etwas unternehmen… Das ist niemals gut genug für eine Führungsperson und die Leute leiden unter deren Mangel an Verstehen. Sollten sie jemals die Gelegenheit haben, für Ihre Gruppe eine Führungsperson auszuwählen, seien sie dabei nicht „demokratisch“. Vergleichen Sie Aufzeichnungen wie folgt: Nehmen Sie die Person, die ein guter Auditor ist, nicht nur sagt, sie sei einer…. Nehmen sie die Person, die anderen Beeingness gewähren kann…Und sogar dann gehen sie ein Risiko ein. Treffen sie ihre Wahl daher immer temporär und behalten sie sich das Recht auf Abberufung vor…Hüten sie sich jedoch vor diesen Damen und Herren parlamentarischer Vorgehensweisen, die sämtliche rechtlichen und zeitverschwenderischen Verfahren kennen, aber irgendwie nie etwas anderes als Chaos erreichen…Demokratien hassen Verstand und Können…Demokratie ist nur in einer Nation von Clears möglich – und selbst sie können Fehler machen. Wenn die Mehrheit herrscht, leidet die Minderheit. Die Besten sind immer eine Minderheit.“

In der „Wissenschaft des Überlebens”, erklärt Hubbard, wie diese Klärung der Gesellschaft stattfinden wird, was mit dem unteren Ende seiner sogenannten Tonskala geschehen wird. Es gab nur zwei Antworten auf das Problem mit den der “low-Ton” Menschen: man könnte durch hunderte Stunden von Auditing ihre Tonskala erhöhen oder man könnte „sie ruhig und ohne eine Träne zu vergießen loswerden.“

“Der vernünftige Mensch übersieht sehr häufig, dass Leute von 2,0 an abwärts sich nicht mit Vernunft befassen und dass man nicht so mit ihnen diskutieren kann, wie man mit jemandem auf 3,0 diskutieren würde. Um mit Personen von 2,0 an abwärts umzugehen, gibt es nur zwei Möglichkeiten und keine von beiden hat etwas damit zu tun, mit ihnen zu diskutieren oder sich Rechtfertigungen für ihre Handlungen anzuhören. Die erste besteht darin, sie durch Desenturbulierung eines Teils ihres Thetas mit Hilfe irgendeines der drei wirksamen Prozesse auf der Tonskala anzuheben. Die andere ist die, sie ruhig und ohne eine Träne zu vergießen loszuwerden. Kreuzottern sind sicherere Bettgenossen im Vergleich zu Menschen in den unteren Bereichen der Tonskala.” ” (Aus Hubbard: Die Wissenschaft des Überlebens.Vorhersage menschlichen Verhaltens. Deutsche Ausgabe 2007, Kapitel 27, “Methode im Umgang mit Anderen”, Seite 183).http://www.ingo-heinemann.de/Zitate.htm

Hubbard fügte etwas hinzu, was er „historische Note“ nannte, welche deutlich machte, was er meinte mit „löschen“ von unterdrückerischen, kritischen und „low-Ton“ Menschen. „Einst beschloss ein Diktator in Venezuella, die Lepra zu beseitigen. Er sah, dass die meisten Leprakranken in seinem Land gleichzeitg Bettler waren. Durch das einfache Mittel, alle Bettler in Venezuella zu versammeln und zu vernichten, wurde die Lepra in diesem Land ausgerottet.“ (Frank Nordhausen,Liane von Billerbeck, Wie der Sektenkonzern die Welt erobern will, S. 222, 2008)

Hubbard verwendet das Wort „Aberration“ als eine neue Richtung des rationalen Denkens oder Verhaltens. Zu clearen (klären) bedeutet “alle physischen Schmerzen und schmerzhafte Emotionen aus dem Leben eines Einzelnen oder wie in der politischen Dianetik behauptet, einer Gesellschaft zu lösen … Ein Clear ist eine nicht abberierte Person” (Dianetik 1999, 577.)” Je mehr Clears eine Gesellschaft besitzt, desto mehr Chancen, hat diese Gesellschaft zu gedeihen .” (Dianetik Bridge Edition 2007, 207]. Dies ist eine utopische Illusion, die die Menschen in einzelne Gruppen unterteilt und sie dadurch kennzeichnet und sie in Scientology auch entgegen ihrer eigenen Gefühle und Verstand hält.

In den 60 Jahre in denen Hubbards Tech existiert, hat es nicht einen einzigen “Clear” gegeben, der rationaler oder gesünder ist geschweige denn übernatürliche Kräfte besitzt, als jeder andere Mensch. Das Gegenteil ist der Fall: bis zu dem Zeitpunkt in dem einer Person der „Clear“ Status zugesprochen wird – wird sein Geist geschädigt und manipuliert, psychotische Störungen und sogar Selbstmorde können möglich sein. Das bekannteste Opfer ist Lisa McPherson, die im September 1995 ein “Clear” wurde und am 5. Dezember 1995 nach siebzehn Tagen des Introspections Rundown („Isolationstherapie“), Hubbards vorgeschriebene Behandlung für Psychose, starb. Ihr Tod verursachte allgemeine Empörung und führte zu Strafanzeigen, aber innerhalb der Organisation gab es kein wachrütteln, denn immerhin wurde Hubbards Tech angewandt und sie hatte nicht funktioniert.

„Rechtsprechende“ Dianetik

Hubbard wollte auch, dass die Rechtssysteme von „Clears“ geregelt und geleitet werden sollten. (Dianetik New Era Auflage 1999, 510). “Die Probleme der Rechtsprechung und in der Tat eines jeden Gerichts, sind untrennbar verwoben mit den Problemen des Verhaltens. Eine ideale Gesellschaft wäre eine Gesellschaft von unaberrierten Personen, Clears, möchten die Durchführung ihres Lebens in einem unaberratieren Kultur leiten: entweder die Person oder die Kultur kann aberriert werden. Die Aberrationen der Kultur in der Gleichungen des Verhaltens als irrationale Faktoren sind die Tür zur Bildung der Gesellschaft, sowie der Sitten und Rechtsprechung. Es reicht nicht aus, dass der einzelne selbst unaberrariert ist, denn für die Entwicklung seines Selbst erfährt er die Grenzen innerhalb einer Gesellschaft, in der sich ihre Kultur zusammengesetzt hat aus viele unvernünftige Vorurteile und Gewohnheiten. “

“Die Bildung der eigentlichen Quelle aus falsch und böse ist ein grundsätzliches Problem aller Rechtswissenschaften. Der eigentliche Ursprung liegt leider in den Irrationalitäten der vergangenen Generationen, die mit begrenzten Kenntnissen arbeitenden und in einer unterdrückten Umgebung, suchten sie Lösungen mit Gleichungen, die Falsches enthielten und unbestimmte Faktoren. “

Seine Rhetorik wird sehr hier gut, immer ein Zeichen von Plagiaten: “Rechtswissenschaften und ihre richterlichen Entscheidungen basieren auf den Eckpfeilern von Recht und Unrecht, Gut und Böse. Diese Definition sind verwurzelt in der Dianetik: Mit diesen Definitionen kann eine richtige Lösung erreicht werden mit dem richtigen Hinweis für jede Handlung oder Handlungen des Menschen. ” (Dianetik New Era Auflage 1999, 509).

Sein offensichtlicher Respekt vor der traditionellen Rechtsprechung und Vorstellungen von Gut und Böse, ist eines „Zauberers“ typische Vortäuschung. In Wirklichkeit definiert Hubbard als gut was Fortschritte für Scientology bedeutet und Böse ist alles, was ihr im Wege steht. Dieser Grundsatz ist in KSW („Die Funktionstüchtigkeit Scientologys erhalten“)verankert. (Keep Scientology Working, HCOPL der 7. Februar 1965) und in jedem anderen Kontext. Seine Anhänger sind die normalen Rechtsmittel verboten. Sie zu nutzen bedeutet Vertreibung und bößartige Verfolgung. Scientologen, die ihr gutes Ansehen behalten wollen, müssen ihre Beschwerden – angefangen von Diebstahl von Hunderttausenden von Dollar, Vergewaltigung oder den Tod von Kleinkindern – vor dem „Chaplain Court“ beichten. Ein interner Ausschuss von unqualifizierten Personen, entscheiden darüber, was das Beste für Scientology ist, dies geschieht unabhängig vom individuellen Recht und Unrecht und ohne Rücksicht auf rechtliche oder moralische Vorstellungen von der Gemeinschaft als Ganzes. Die Moral in dem Neuen Staat ist, was immer auch „Gut“ für den Staat ist.

Propaganda durch Redefinieren von Wörtern

Bei dem Versuch, eine demokratische Gesellschaft zu stürzen, können Extremisten in den Untergrund gehen, oder sie können unter einer demokratischen Fassade arbeiten, durch die Verschleierung ihrer wahren Natur und ihren wahren Absichten für Außenstehenden, wie Scientology es versucht. Scientology hat eine Vielzahl von Front-Gruppen geschaffen, die wie weltliche gemeinnützigen Organisationen zu sein scheinen und Scientology hat eine eigene Sprache, die sie nicht nur unterscheidet vom Rest der Gesellschaft, sondern hilft, ihre Anhänger zu kontrollieren und ihre Gespräche für den Rest der Gesellschaft unverständlich macht und somit geheim sind. Die Verwendung einer verschlüsselten Sprache ist besonders relevant, wenn sie den verschiedenen Formen der hypnotischen Gedankenkontrolle zugeordnet sind, wie es in der Dianetik der Fall ist.

Der Begriff “Clear”, wie er in der Dianetik verwendet wird, hat wenig mit seiner normalen Bedeutung im Englischen zu tun, im Deutschen wird dieser Begriff überhaupt nicht benutzt. Scientologys besondere Verwendung der Sprache verschleiert viele Zusammenhänge. Wie die Wiederholung von diesen Wörtern in Hubbards Texten, das ist so gewollt. In einem seiner vielen Policy Letters (Richtlinienbriefen) (HCOPL 5 Oktober 71 Propaganda durch Redefinition von Wörtern), schrieb Hubbard:

“Der Trick ist – Worte sind zu redefinieren, bis sie zum Vorteil des Propagandisten etwas anderes bedeuten.“

“Wird die Redefinition oft genug wiederholt, kann die öffentliche Meinung dadurch geändert werden, dass die Bedeutung eines Wortes geändert wird.

»Psychiatrie« und »Psychiater« ist leicht redefiniert in die Bedeutung »ein anti-sozialer Feind des Volkes«. Dadurch werden die verrückten und tötenden Psychiater von der Liste der bevorzugten Berufe verschwinden. Dies ist ein guter Gebrauch von dieser Technik, denn für ein Jahrhundert haben die Psychiater einen für alle Zeiten geltenden Rekord der Unmenschlichkeit an Menschen aufgestellt.“

“Die Redefinition von Wörtern wird dadurch bewirkt, daß andere Gefühle und Symbole mit ihnen verbunden werden, als diejenigen, die man erwartet.  . […] Davon ausgehend können wir die moderne Psychologie redefinieren als ein deutsches militärisches System, welches dafür benutzt wurde, Männer für den Krieg in Form zu bringen und welches in amerikanischen und anderen Universitäten in den Zeiten mit öffentlichen Geldern unterstützt wurde, in denen die Regierungen Schwierigkeiten bei der Einberufung von Soldaten hatten. Eine verständliche Abhandlung darüber, warum »die da« für die Psychologie Reklame gemacht haben, wäre selbstverständlich ein Weg, ein bereits redefiniertes Wort zu redefinieren, nämlich »Psychologie«.

Der Weg, ein Wort zu redefinieren, besteht darin, die neue Definition so oft wie irgend möglich zu wiederholen. Dementsprechend ist es nötig, Medizin, Psychiatrie und Psychologie abwärts zu redefinieren und Dianetics und Scientology aufwärts zu definieren.

Soweit es Worte angeht, geht die Schlacht um die öffentliche Meinung darum, dass Deiner Definition geglaubt wird und nicht derjenigen der Opposition.

Konsequente und wiederholte Anstrengung ist der Schlüssel zu jedem Erfolg mit dieser Technik der Propaganda. Man muß wissen, wie es anzustellen ist.“(HCOPL 5. Oktober 71 „Propaganda durch Redefinition von Wörtern“) zitiert nach: http://www.ingo-heinemann.de/Redefinieren.htm

Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte (KVPM) ist ein weiterer Scientology Strohmann in Form einer Frontgruppe, gegründet um die Aufmerksamkeit von seiner eigenen kriminellen Missachtung der Menschenrechte abzulenken. Seine treuesten Mitglieder, die Mitglieder der Sea Organisation, sind „virtuelle“ Sklaven, die von fast jedem Menschenrecht einschließlich (seit 1991) das Recht, Kinder zu haben, beraubt sind. Dies macht die totalitäre Wirklichkeit hinter der falschen Definitionen und geprägten Wörtern sichtbar. Dies ist die Absicht, die hinter der Hypnose, Vernachlässigung und dem Wahnsinn steckt.

Scientology und Ethik

Das Wort Ethik wurde ebenfalls neu definiert. Hubbard sagte: “Der Zweck von Ethik ist: Gegenabsicht aus der Umwelt zu entfernen. Nachdem das erreicht worden ist, hat sie zum Zweck, Fremdabsichten aus der Umwelt zu entfernen”. (Hubbard, HCOPL 18.6.68 ) Nach dem Schriftsteller Stephen Kent (2003), ist in Scientology “Ethik” definiert als eine besondere Art von Moral, die eindeutig Vorteile für die Organisation hat. (http://web.uni-marburg.de/religionswissenschaft/journal/mjr/kent3.html)

Alles, was Hubbard erfunden, konstruiert oder geschrieben hat, mit wenigen Ausnahmen, bezieht sich auf die Erfüllung seiner politischen Ziele. Der Zweck von Scientology “Ethik” ist es, Gegner, Kritiker und alle, die immer wieder Zweifel haben zu beseitigen. Es soll die individuelle Interessen eines Einzelnen beseitigt werden, außer die scientologischen Interesse sollen bestehen bleiben, indem sie 120 Stunden pro Woche arbeiten müssen, indem sie in den Konkurs getrieben werden, indem der Kontakt zu ihren Verwandten verhindert wird, durch die Vorenthaltung von Nahrung und Schlaf, von Strafmaßnahmen u.a. Haft. In einem solchen Umfeld kann Scientology seine Philosophie, seine „Gerechtigkeit“ und seine Ethik auf Mitglieder, die von ihrer Selbstständigkeit, ihrem eigenen Willen und ihrer individuellen Bedürfnissen beraubt wurden, anwenden.

Hubbards Worte spiegeln eine wirklich schwarze Zukunft: “Vielleicht werden in ferner Zukunft nur dem Nichtaberrierten die Bürgerrechte verliehen. Vielleicht ist das Ziel irgendwann in der Zukunft erreicht, wenn nur der Nichtaberrierte die Staatsbürgerschaft erlangen und davon profitieren kann. Dies sind erstrebenswerte Ziele, deren Erreichung die Überlebensfahigkeit und das Glück der Menschheit erheblich zu steigern vermöchten.

Schon jetzt könnte das Strafrechtsverfahren reformiert werden, und es läßt sich mit Genauigkeit feststellen, ob die Tat, die eine Person vor Gericht brachte, eine aberrierte Handlung war, von einer Aberration der Kultur herrührte oder frei davon zum Schaden eines anderen oder der Gesellschaft begangen wurde. Sicher könnte der »Strafvollzug« so verfeinert und humanisiert werden, daß der Rechtsbrecher nicht als Gefängnisinsasse oder als ruinierter Mensch zu verstärkter Aberration verurteilt, sondern durch Auslöschung seiner Aberrationen auf eine höhere Ebene der Vernunft gehoben wird.” (Dianetik 1984, 487.)

Um das gesammte Ziel hiervon zu verstehen, müssen wir verstehen, dass nur nicht abberierte Personen in Hubbards stolzer Neuen Welt seine Eltite seine Clears sind. Der Rest der Gesellschaft wird kopfüber die Klippe hinunterrasen bis zur eigenen Zerstörung.

“In einer alten Armee wurde eine besonders mutige Tat durch den Verleih des Kha-Khan-Titels anerkannt. Das war aber nicht ein Dienstgrad. Die Person blieb was sie war. ABER sie hatte das Recht, daß die Todesstrafe ihr zehnmal erlassen wurde, falls sie in der Zukunft irgendetwas falsch machen würde. Das war ein Kha-Khan. Das ist es, was produzierende Mitarbeiter mit hoher Statistik sind – Kha-Khans. MIT EINEM MORD KOMMEN DIE UNGESTRAFT DAVON, OHNE DAß DIE ETHIKABTEILUNG MIT DER WIMPER ZUCKT”.

(HCOPL 25.5.1982, KHA-KHAN, REFERENCE: HCOLP 1 SEPT. AD 15 ISSUE VII ETHICS PROTECTION, S. 2 unter HCO-Signet. Auch abgedruckt in: OEC Band O, S. 173 und Band I, 433